Dienstag, 23. September 2008

CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Ariosti

Ariosti erhielt Violin-, Orgel- und Kompositionsunterricht. Er trat 1689 in den Minoritenorden ein, wurde 1692 Diakon und erhielt im gleichen Jahr die Organistenstelle an der Kirche S. Maria dei Servi in Bologna. Durch die Komposition von Oratorien hatte er erste Kontakte zur Welt des Theaters.

Seine erste Opern wurde 1697 in Venedig aufgeführt. Von 1697 bis 1703 war er Hofkomponist in Berlin, wo mehrere seiner zahlreichen Opern uraufgeführt wurden, danach kurzzeitig am Hof von Anjou. Zwischen 1703 und 1709 war er in den Diensten Kaiser Josephs I. der österreichische Generalagent für Italien.

Nach 1715 feierte große Erfolge in Paris und London, die erst von Georg Friedrich Händel übertrumpft wurden. 1719 arbeitete er mit Händel an neuen Kantaten für die Royal Academy of Music in London. Die Bedeutung Ariostis wird herausgestellt durch die 1737 von Jean-Philippe Rameau gemachte Äußerung, bezüglich einer Passage der Oper Coriolano, die er als ein herausragendes Beispiel für enharmonisches Komponieren sah. Die Viola d'amore wurde sein bevorzugtes Instrument, diese spielte er auch anlässlich seines ersten bekannt gewordenen Auftritts 1716 in London.

Seine letzten Jahre verbrachte er wieder in Bologna.

Produktempfehlung:
Stockholm-Sonaten Vol. 1 - Vol. 2
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Donnerstag, 18. September 2008

CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Boris Berezovsky

Boris Berezovsky ist ein in Belgien lebender russischer Pianist.

Er studierte am Moskauer Konservatorium bei Elisso Wirssaladse und privat bei Alexander Satz. 1990 gewann er die Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau.
Produktempfehlung:
Chopin - Klavierkonzerte Nr. 1 & 2
Beethoven - Klavierkonzert Nr. 4
Tschaikowsky - Klaviertrio op. 50
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CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Hervé Niquet

Neben Cembalo und Orgel studierte Niquet Komposition, Chorleitung und Schauspiel. Er wandte sich früh der Chor und Orchesterleitung zu. 1980 wurde er als Chorleiter an die Pariser Oper berufen. Zwischenzeitlich sang er als Tenor im Ensemble „Les Arts Florissants“ unter William Christie.

1987 gründete er das Ensemble „Le Concert Spirituel“, benannt nach der gleichnamigen Institution, die im 18. Jahrhundert das Pariser Musikleben prägte. Während sich Niquet anfänglich der Wiederentdeckung der französischen „Grands motets“ widmete, versuchte er später vermehrt teils vergessene Werke französischer Komponisten, wie André Campra, Jean Gilles, Joseph Bodin de Boismortier, Marc-Antoine Charpentier, Joseph Michel oder Paolo Lorenzani, im Sinne der historischen Aufführungspraxis aufzuführen und einzuspielen.

2002 gründete Niquet das im kanadischen Montréal beheimatete Barockorchester „La Nouvelle Sinfonie“ und 2005 übernahm er die künstlerische Leitung der „Beethoven Academie Antwerpen“.

Produktempfehlung der neusten CD:
Lully - Proserpine

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Dienstag, 16. September 2008

Dagobert Böhm

Aufgewachsen in Mannheim und Freiburg. Die musikalische Laufbahn begann schon während der Schulzeit mit Auftritten in Clubs und Straßenmusik. Besonderes Interesse an der indischen Musik. Bau einer Sitar, Konzerte mit Sitar und Gitarre. Nach der Schulzeit einjähriges Praktikum als Geigenbauer am Bodensee. Weitgehend autodidaktische Ausbildung an der Gitarre. Später Studium bei Heiner Beringmeier. Nach intensivem Eintauchen in die verschiedensten Musikrichtungen entwickelt sich ein unverwechselbarer persönlicher Stil.
Produktempfehlung:
String Unit, Circle Around
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CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Ronald Brautigam

Ronald Brautigam, one of Holland's leading musicians, is remarkable not only for his virtuosity and musicality but also for the eclectic nature of his musical interests. He studied in Amsterdam, London and the United States of America - with Rudolf Serkin. In 1984 he was awarded the Nederlandse Muziekprijs, the highest Dutch musical award.

Ronald Brautigam performs regularly with leading European orchestras under distinguished conductors such as Riccardo Chailly, Charles Dutoit, Bernard Haitink, Frans Brüggen, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, Andrew Parrott, Bruno Weil, Ivan Fischer and Edo de Waart.

Besides his performances on modern instruments Ronald Brautigam has developed a great passion for the fortepiano. He has performed with leading orchestras such as the 18th-Century Orchestra, Tafelmusik, the Orchestra of the Age of Enlightenment, the Hanover Band, Freiburger Barockorchester, Concerto Copenhagen and l'Orchestre des Champs-Elysées.

He is also a devoted player of chamber-music, regularly working together with Isabelle van Keulen, Melvyn Tan and Alexei Lubimov.

Recommendation:
Beethoven
Klavierkonzert Nr. 1 C-dur op. 15, Nr. 3 c-moll op. 37
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Donnerstag, 11. September 2008

CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Christophe Coin

Perhaps the leading post-Harnoncourt cellist in the early music movement, Christophe Coin has developed a particular interest in music of late eighteenth century Vienna. He began studying the cello as a child in Caen, then enrolled in the Paris Conservatory, where his principal teacher was André Navarra. After taking first prize in a conservatory competition, Coin moved to Vienna where, at the Academy for Music, he became a disciple of Nikolaus Harnoncourt and performed in the latter's Concentus Musicus. Coin also studied with gamba guru Jordi Savall at the Schola Cantorum in Basle. Through Savall, he was able to perform with the ensemble Hesperion XX.

Recommendation:
De Brossard - Grands Motets
De Lalande - Les Folies De Cardenio
Gibbons - Fantasies Royales
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Dienstag, 9. September 2008

CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Richard Egarr

Richard Egarr hat mit Tasteninstrumenten aller Art gearbeitet und ein Repertoire gespielt, das von Orgeltabulaturen aus dem 15.Jahrhundert über Dussek, Schumann und Chopin (auf historischen Klavieren) bis zu Alban Berg und Maxwell Davies (auf modernen Flügeln) reicht. Er ist musikalischer Leiter der Academy of the Begijnhof Amsterdam, aber auch als Solist und Begleiter einiger der bekanntesten Künstler unserer Zeit ist er sehr gefragt. Die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Duopartner Andrew Manze (seit 1984) hat neue Aufführungsmaßstäbe gesetzt.
Als Dirigent hat Egarr ein breites Repertoire dargeboten – Barockopern und Oratorien ebenso wie Werke von Komponisten des 20.Jahrhunderts wie John Tavener und Orchestertranskriptionen von Stokowski. Er tritt regelmäßig auf mit Ensembles wie dem Orchestra of the Age of Enlightenment, The Academy of Ancient Music, dem Orchester des Pariser Konservatoriums, dem Niederländischen Rundfunkkammerorchester, dem Wiener Kammerorchester und dem Chamber Orchestra of Europe.
Produktempfehlung:
Händel - Orgelkonzerte op. 4
Bach - Das Wohltemperierte Clavier
Schubert - Sonaten für Violine und Klavier D 384, 385, 408 und 574
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Donnerstag, 4. September 2008

CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Lars Erstrand

Lars Erstrand is a world famous Swedish vibraphonist, born in 1936. Being rooted in the golden Swing era, Erstrand's playing is much influenced of that of Lionel Hampton. During the 60s Erstrand met clarinetist Ove Lind, whom he developed a forty-year collaboration with.

On Erstrand's curriculum vitae can be noted playing with Benny Goodman in Paris 1972, who also joined Erstrand when playing at Michael's Pub in New York at several occasions. In 1991 the Swedish vibraphonist recorded an album entitled "Two Generations" together with Lionel Hampton.

Other musicians whom Erstrand have played with include Alice Babs, Svend Asmussen, Arne Domnérus, Bob Wilbur, Scott Hamilton, the Swedish Swing Society and Antti Sarpila. Still today many artists turn to Erstrand for assistance, such as clarinetist and tenor saxophonist Ken Peplowski and guitarist Frank Vignolia. To this very day Erstrand is highly active playing with his quartet "Lars Erstrand Four".

Recommendation:
Swingcerely Yours, The "Complete" Songs, The Lars Erstrand Sessions
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CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Ivan Fischer

Nach dem Erfolg beim Dirigentenwettbewerb der Rupert Foundation in London im Jahr 1976 begann seine internationale Karriere: er wurde von den meisten englischen Orchestern eingeladen und war regelmäßig Gastdirigent beim BBC Symphony Orchestra und dem London Symphony Orchestra. Dieses dirigierte er 1982 auf einer Welttournee. Es folgten Gastdirigate in zahlreichen Ländern: in den USA debutierte er 1983 mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Im selben Jahr kehrte Fischer nach Budapest zurück und gründete zusammen mit dem Pianisten Zoltán Kocsis das Budapest Festival Orchestra und ist seit über 20 Jahren dessen musikalischer Direktor.

Als Gast dirigiert er regelmäßig international bedeutsame Orchester wie z. B. die Berliner und Münchner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, die New Yorker Philharmoniker, das Cleveland Orchestra, das Orchestre de Paris, das Israel Philharmonic Orchestra und das Orchestra of the Age of Enlightenment. Fischer wurde besonders bekannt durch seine Interpretationen von Bach, Mozart, Brahms, Mahler und Bartók.

Produktempfehlung:
Beethoven - Symphonien Nr. 7
Dvorák - Konzert für Violoncello und Orchester
Brahms - Ungarische Tänze
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Dienstag, 2. September 2008

...

Gergijew absolvierte ein Dirigenten-Studium am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Leningrad. Als Student des Konservatoriums gewann er 1976 den Herbert-von Karajan-Dirigentenwettbewerb in Berlin. Seit 1977 arbeitet er als Dirigent am Kirow-Theater in Leningrad. 1988 wurde er Künstlerischer Leiter der Oper. Gergijew ist seit 1996 Intendant des seit der politischen Wende wieder in Mariinski-Theater rückbenannten Theaters.

Unter seiner Intendanz entstanden Kontakte zu den führenden Opernhäusern der Welt und das Mariinski-Theater wurde zu einem der renommiertesten Vertreter der russischen Kultur. Gergijews Arbeit konzentriert sich vor allem auf die Werbung für russische Opern im Ausland. Er ist Gast mit seinem Theater auf allen großen Festivals wie 2004 auf den Salzburger Festspielen. Gergijew ist seit Januar 2007 Chefdirigent des London Symphony Orchestra.
Recommendation:
New Years Eve in St Petersburg
Prokofieff - Alexander Nevsky/Skythische Suite
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Clara Haskil

Clara Haskil (* 7. Januar 1895 in Bukarest, 7. Dezember 1960 in Brüssel) war eine schweizerische Pianistin rumänischer Herkunft. Ihre Konzertkarriere begann 1909 nach dem Gewinn eines 2. Preises im Fach Klavier am Pariser Konservatorium – dort war sie Schülerin von Alfred Cortot.

Häufige Krankheiten seit 1920, extremes Lampenfieber sowie die politische Situation in Europa verhinderten zunächst größere Erfolge. Ab 1942 lebte sie in der Schweiz. Erst 1949 während einer Reihe von Konzerten in den Niederlanden erhielt sie die ihr gebührende Anerkennung. 1951 gelang ihr mit triumphalen Erfolgen bei Pariser Konzerten der internationale Durchbruch. Haskil galt als führende Mozart-Interpretin. Beachtung fanden aber auch ihre Interpretationen von Beethoven, Schubert, Schumann und Chopin. Zu ihren häufigen Konzertpartnern zählen der Geiger Arthur Grumiaux, der Cellist Pablo Casals sowie der Pianist Géza Anda.

Produktempfehlung:
Beethoven, Schumann - Clara Haskil live
Brahms, Busoni, Mozart - Legendäre Künstler
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Donnerstag, 28. August 2008

CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Heinz Holliger

Nachdem er früh Oboenunterricht bei Emile Cassagnaud in Bern genommen hatte, legte er 1953, vierzehnjährig, erste Kompositionen (Kammermusik, Lieder, Bühnenmusik) vor. 1956 begann er sein Studium am Berner Konservatorium bei Emile Cassagnaud (Oboe) und Sándor Veress (Komposition). Nach dem zwei Jahre später bestandenen Abitur in Burgdorf erwarb er ein Lehrdiplom am Konservatorium in Bern.

1958 und 1959 studierte er Klavier, zunächst bei Sava Savoff am Berner Konservatorium, danach bei Yvonne Lefèbre am Conservatoire de Paris sowie privat Oboe bei Pierre Pierlot. Von 1961 bis 1963 nahm er zudem Kompositionsunterricht bei Pierre Boulez.

1959 begann er seine professionelle Laufbahn als Solo-Oboist der Basler Orchester-Gesellschaft (die Stelle behielt er bis 1963). 1961 folgten erste Schallplattenaufnahmen sowie weltweite Gastspiele als Solo-Oboist. 1965 erhielt er einen Ruf zum Professor an der staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau. Seit 1975 ist er ständiger Gastdirigent bei Paul Sachers Basler Kammerorchester. Von 1998 bis 2001 war er zudem Dirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne. Als Composer-in-Residence war er beim Orchestre de la Suisse Romande (1993/94), bei den der Luzerner Festwochen (1998) und bei den Sommerlichen Musiktage in Hitzacker (2002).

1987 begründete er zusammen mit Jürg Wyttenbach und Rudolf Kelterborn des Basler Musikforum. Zusammen mit dem ungarischen Pianisten András Schiff rief er die "Ittinger Pfingstkonzerte" ins Leben.

Heinz Holliger wurde als Oboist weltweit bekannt, zahlreiche Werke wurden für ihn geschrieben. Holliger schuf auch eigene Kompositionen, von Bühnenwerken über Orchester-, Solo- und Kammermusikwerken bis hin zu zahlreichen Vokalkompositionen.

Produktempfehlung:
TOMASO ALBINONI - 8 Oboenkonzerte
Mozart - Oboenkonzerte
Graun , Telemann ; Krebs - Oboenkonzerte
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CDs , die es nicht an jeder Ecke gibt - Rene Jacobs

Seit 1988 dirigiert Jacobs beim Centre de musique baroque de Versailles. Außerdem unterrichtete er an der Schola Cantorum Basiliensis. 1991 wurde er der künstlerische Leiter des Barockmusikfestivals von Innsbruck.

Als Dirigent vervollständigte er die Instrumentenstimmen und die Verzierung der Gesangsstimmen bei mehreren Barockopern. 2005 erhielt er den Classical Grammy Award für die beste Operneinspielung mit der Hochzeit des Figaro von Mozart.

Produktempfehlung:
Mozart - Don Giovanni
Mozart - Le Nozze Di Figaro
Buxtehude - Membra Jesu Nostri
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